Kopfschmerzen adé und das ohne Chemie

Kopfschmerzen adé und das ohne Chemie:
Viele Menschen leiden oft unter Kopfschmerzen, die sich ganz individuell äußern. Wenn sich der Kopf wieder einmal durch Schmerzen bemerkbar macht, muss aber nicht immer sofort zur Tablette gegriffen werden, denn die Einnahmen von Schmerzmitteln über einen längeren Zeitraum können wiederum zu Kopfschmerzen führen und ein Teufelskreislauf entsteht. Häufig helfen auch alternative Methoden – ganz ohne Chemie.

Wann sollten Sie aber unbedingt einen Arzt aufsuchen? Vorab einige Kriterien, die nicht auf die leichte Schulter genommen werden sollten und unbedingt vom Arzt abgeklärt werden müssen:
1. Kopfschmerzen, die nicht nachlassen, immer wiederkehren, extrem stark sind oder immer stärker werden
2. Begleitsymptome wie Übelkeit und Erbrechen, Bewusstseinstrübungen, Lähmung
3. Begleitsymptome wie Schwindel, Sehstörungen, Krämpfe, Schwierigkeiten bei der Kontrolle von Armen und Beinen,
4. Kopfschmerzen nach Schlag oder Stoß auf den Kopf
5. Wenn der Kopfschmerz erstmals nach einer Medikamenteneinnahme auftritt

Allgemeingültige Tipps bei lästigen Kopfschmerzen:
Nachdem die oben genannten Kriterien ausgeschlossen werden können, reicht es manchmal schon aus, seinen Lebensstil etwas zu ändern und sich an folgende allgemeine Tipps zu halten, wie z.B.: neben ausreichender Flüssigkeitszufuhr (ca. 2 Liter/Tag) um Kopfschmerz verursachende Giftstoffe aus dem Körper zu spülen, Stressbekämpfung (Autogenes Training, Yoga, aktive Muskelentspannung nach der Jakobsen-Methode), Sport und Bewegung (optimal 3x ca. 30 Minuten/Woche Ausdauersport), ausreichend Schlaf und Vermeiden von Kopfschmerz-Auslöser in der Nahrung (Alkohol, Koffein, Glutamat, Süßstoff) hilft manchmal auch tiefes, bewusstes Atmen. Viele Menschen atmen zu oberflächlich was zur Folge hat, dass die Lungen nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden und der Kopf dadurch nicht ausreichend versorgt werden kann.

Hausmittel, Pflanzen und Kräuter, die Kopfschmerzen lindern:
Ein paar Tropfen Minzöl auf die Schläfen träufeln und einmassieren bewirkt oftmals kleine Wunder.
Lavendelöl hilft besonders bei Migräne. Es beruhigt, ist schmerzlindernd und kühlend. Öl ebenfalls an den Schläfen einmassieren.

Heilpflanzen werden meist zur prophylaktischen Behandlung eingesetzt und weniger bei akuten Beschwerden. Bewährt haben sich:
Brennnessel-Tee
: 1 gehäufter Teelöffel Blätter in ¼ Liter Wasser, brühen und kurz ziehen lassen und in kleinen Schlucken trinken.
Schlüsselblumen-Tee lindert unter anderem nervöse Kopfschmerzen und Migräne.
Zubereitung: 1 gehäufter TL Blüten mit ¼ Liter kochendem Wasser abbrühen, kurz ziehen lassen und absseihen. Täglich 1-2 Tassen je nach Beschwerde trinken.
Außerdem können Heilpflanzen wie Mutterkraut und Pestwurz in Form von Fertigpräparaten die Beschwerden positiv beeinflussen.

Homöopathie:
Kopfschmerzen sind von Mensch zu Mensch sehr verschieden. Aufgrund der Individualität der Beschwerden gibt es in der Homöopathie nicht nur ein Mittel gegen Kopfschmerzen, sondern mindestens genauso viele, wie es Kopfschmerzarten gibt. Bei Kopfschmerzen und Migräne ist es deshalb ratsam, einen Homöopathen/In aufzusuchen, der das individuelle Krankheitsbild in einer Anamnese herausarbeitet und dann das passende Mittel verschreibt.

Es haben sich zahlreiche homöopathische Mittel bei bestimmten Arten von Kopfschmerzen bewährt. Hier eine sehr kleine Auswahl aus den vielen Mitteln, die bei Kopfschmerzen angezeigt sein können:

Bryonia hat sich bewährt bei berstenden Schmerzen, die von der Stirn zum Nacken ziehen, an den Schläfen oder hinter den Augen lokalisiert sind. Dabei besteht große Reizbarkeit und großer Durst auf kalte Getränke. Verursacht werden die Kopfschmerzen oft durch Stress, berufliche Sorgen und Grippe. Verschlechterung besteht bei der kleinsten Bewegung, Verbesserung durch Ruhe, kalte Auflagen und feste Druckmassage.

Belladonna ist angezeigt bei plötzlich klopfenden, berstenden, heftigen Kopfschmerzen, die besonders rechts über dem Auge lokalisiert sind. Das Gesicht und die Augen können gerötet sein. Belladonna hat sich bewährt bei grippalen Infekten, Verkühlung, Sonnenstich, Migräne

Calcium phosphoricum hilft bei Kopfschmerzen verursacht durch Wetterwechsel, Föhn, geistige Überforderung. Bewegung und Bücken verschlechtert, Essen und Schlaf verbessert den Zustand.

Cimicifuga lindert bei Kopfschmerzen mit / durch Nackenverspannung und druckempfindlicher Halswirbelsäule, bei hormonellen Störungen und Migräne. Die Schmerzen ziehen vom Nacken zu den Augen, Kiefer, Gesicht und sind eher links lokalisiert.

Nux vomica hat sich bewährt bei katerartigen Kopfschmerzen und Spannungskopfschmerzen durch Stress. Es können Übelkeit und Würgreiz bestehen, besonders morgens.

Wellnessprodukt: Origins – Peace of Mind:
Fast schon ein Klassiker unter den Muntermachern für zwischendurch: dieses erfrischende Aroma-Körper-Gel duftet nach Minze, Eukalyptus und Basilikum und bewirkt einen kühlen, klaren und freien Kopf. Besonders gut geeignet für stressgeplagte Menschen, die ihren Kopf schnell von Druck und Spannung befreien wollen. Außerdem wirken die Aromen erfrischend und gleichzeitig entspannend. Einfach auf die Haut (Nacken, Schläfen) auftragen und einmassieren. Eignet sich für unterwegs, denn das kleine Fläschen passt in jede Tasche. 
Der Preis liegt bei ca. € 13,95
/ 15 ml.

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1 comment to Kopfschmerzen adé und das ohne Chemie

  • Homöopathie hilft mir wie immer auch in diesem Fall. Leiser ist nicht nur eine Pflanze genug, man muss die bestimmte Kräuterkombination finden 🙂