Kleine Kräuterkunde: so wirken Basilikum, Thymian und Co.

Ohne frische Kräuter läuft in der Küche gar nichts, ein schmackhaftes, köstliches Essen wäre undenkbar. Kräuter machen nicht nur jede Mahlzeit zum Genuss, sie besitzen zudem gesundheitsfördernde Wirkungen –  eine praktische Angelegenheit, denn so schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe: genussvolles Schlemmen mit positiver Auswirkung auf die Gesundheit. Welche Kräuter aber beeinflussen welche Beschwerden positiv und bringen Linderung?

Basilikum: hat eine antidepressive Wirkung, fördert die Verdauung, vertreibt Blähungen und Völlegefühl, verhindert Erbrechen und senkt sowohl den Blutzuckerspiegel als auch den Blutdruck.

Petersilie: erhöht die Harnausscheidung, wird in der traditionellen Heilkunde bei Gicht und schlechter Nierenfunktion verordnet. Die Antioxidantien senken zudem das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und Katarakten.

Pfefferminze: fördert die Schleimlösung und besitzt eine entkrampfende Wirkung auf Magen und Galle. Minze ist ein Verdauungstonikum, verhindert Erbrechen und wirkt entblähend. Außerdem entspannt es die peripheren Blutgefäße, ist sowohl Schweißtreibend, als auch innerlich kühlend.

Liebsöckel: die Wurzel wirkt unterstützend bei der Durchspülung der ableitenden Harnwege und bei Nierengrieß.

Salbei: wirkt entblähend, entkrampfend, adstringierend, antiseptisch, antibakteriell, verringert den Schweiß-, Speichel- und Milchfluss, stimuliert den Uterus und fördert den Gallenfluss.

Thymian: antiseptische Wirkung zur Schleimlösung, entkrampfend, adstringierend, antiseptisch, antibakteriell, Pilz tötend, Harn treibend, lindert Husten und hat eine wundheilende Wirkung. Thymian steckt deshalb auch in hochkonzentrierter Form in Hustensäften und Bronchialtees.

Rosmarin: ist ein Nervenmittel, Antidepressivum, Herztonikum und hilft bei vielen Verdauungsstörungen. Die Sprossteile wirken adstringierend, verdauungsfördernd, entblähend, antiseptisch und fördern den Gallenfluss und regen den Kreislauf an.

Zitronenmelisse: entspannendes Stärkungsmittel für das Nervensystem. Es wirkt beruhigend, antidepressiv und verdauungsfördernd. Außerdem bekämpft Zitronenmelisse Viren bei Herpes simplex und hat eine antibakterielle Wirkung.

Wohin mit frischen Kräuterresten?
Wer kennt das nicht: nach der Zubereitung von Speisen bleiben oft verschiedene Kräuter übrig. Eine schöne Alternative zum Trocknen von Kräutern oder zur Herstellung von Kräuterölen bieten Kräuterweiswürfel. Einfach die Kräuterreste in Eiswürfelformen portionieren, mit Wasser auffüllen; einfrieren und beim nächsten Kochen zum Würzen verwenden.


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