Natürliches Heilmittel: Wie gesund ist grüner Tee?

Die Heimat des grünen Tees liegt in China, schließlich wurde dort bereits vor ca. 2000 Jahren Tee angepflanzt. Sowohl grüner und auch weißer Tee gelten seitdem als genussvolle Heilmittel und werden nicht nur in China, sondern im gesamten asiatischen Raum als Medizin traditionell geschätzt und erfolgreich zur Heilung eingesetzt, wie z.B. bei Kopfschmerzen, Durchfallerkrankungen oder Müdigkeit. In Europa findet grüner Tee in erster Linie Anwendung zur Unterstützung des Heilungsprozesses bei verschiedenen Erkrankungen, zur Verbesserung des Allgemeinbefindens und insbesondere zur Prophylaxe.

Heilende Wirkungen des grünen Tees:

Die Vielfalt der Inhaltsstoffe ist enorm und kommt einerseits in recht hohen Konzentrationen, andererseits nur in Spuren vor: 130 Stoffe wurden bereits nachgewiesen, die alle als Einzelelemente oder in der Zusammenwirkung ihre Wirkung entfalten können.

Eine Teepause sorgt für Entspannung und lässt Hektik und Alltagsstress für ein paar Minuten einfach in Vergessenheit geraten. Schauen wir es uns einfach von den Briten ab und zelebrieren die Teestunde am Nachmittag – okay, es muss ja nicht gleich eine ganze Stunde sein, was sich letztlich im Arbeitsalltag schlecht umsetzen lässt, aber oft reichen schon 10 Minuten zum Abschalten bei einer schönen Tasse grünem Tee, um wieder neue Energie und Kraft zu tanken.

Prophylaxe bei Osteoporose: einer Studie der Texas-Tech-Universität zufolge stäkt der Genuss von grünem Tee in Verbindung mit Übungen aus dem Tai-Chi bei Frauen nach den Wechseljahren die Knochen. Demnach verbesserte sich die Knochendichte bei einem Konsum von ca. 4-6 Tassen grünem Tee pro Tag mit regelmäßigen Tai-Chi-Übungen und das wiederum beugt dem Krankheitsbild der postmenopausalen Osteoporose (Typ I-Osteoporose) vor, an dem viele Frauen (ca. 30 % der Frauen in Deutschland) nach dem Klimakterium leiden.

Stimulation der Herz- und Kreislauftätigkeit: Grüner Tee ist koffeinreich, aber im Gegensatz zum Kaffee sehr gut verträglich und weit weniger belastend für Herz und Kreislauf.

Verminderung der Cholesterol-Aufnahme, das wiederum vermindert das Risiko von Arteriosklerose und dementsprechend auch das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko.

Blutdrucksenkende Wirkung durch Inhaltsstoffe des grünen Tees. Auch das Thromboserisiko wird beim regelmäßigen Genuss von grünen Tee herabgesetzt, weil die Blutviskosität erhöht wird.

Heilwirkung bei Infektionen und Erkältungen, auch zur Prophylaxe: grüner Tee bekämpft Viren und Bakterien. Der hohe Vitamin-C-Gehalt stärkt die Zellen und Flavonoide verhindern die Vermehrung der Erreger. Auch bakterielle Zahnfleischentzündungen können begleitend mit grünem Tee behandelt werden.

▪ Besonders reich an Vitamin-C und Carotin – der Gehalt ist höher als bei Zitronen oder Möhren.

Wohltuend für Magen und Verdauung: grüner Tee wird in Asien immer nach dem Essen getrunken – kein Wunder, schließlich wird die Verdauung angeregt und ein unangenehmes Völlegefühl beseitigt.

Ein wahrer Radikalfänger: grüner und auch weißer Tee enthalten wertvolle Antioxidantien, die sich günstig auf den Organismus und die Haut auswirken. Besonders wertvoll sind aber die Katechine, die gegen freie Radikale wirken. Freie Radikale entstehen unter anderem durch UV-Strahlung und Tabakrauch, was die Zellen der Haut schädigt. Kosmetikprodukte mit Extrakten aus grünem oder weißem Tee unterstützen die Hautschutzfunktion.

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