Stress – Feind des Immunsystems und Vitamin-C-Fresser

Vitamin-C (Ascorbinsäure) ist eines der wichtigsten Vitamine zur Stressbewältigung und zur Unterstützung des Immunsystems, denn es ist beteiligt an der Abwehr von Krankheitserregern wie Bakterien und Viren, Parasiten, Mikroben und vor allem freien Radikalen und schützt somit vor Krankheiten. Es gibt noch viele weitere Aufgaben des Vitamins, z.B. glättet es die Innenwände der Arterien und beugt damit Arteriosklerose vor, indem sich kein Cholesterin anheften kann oder sorgt für einen gesunden Schlaf und gesunde Nerven, stärkt die Konzentrationsfähigkeit, unterstützt eine gute Stimmungslage, Wundheilung und Blutgerinnung.

Stress ist der Feind des Immunsystems und Vitamin-C – Fresser
Vitamin-C hat auch die wichtige Aufgabe, die Ausschüttung von wichtigen Hormonen, wie z.B. von Stresshormonen zu unterstützen. Befindet sich der Mensch im Dauerstress und ist über längere Zeit hohen seelischen und körperlichen Belastungen ausgesetzt, steigt der Bedarf an Vitamin-C an und es kann sehr schnell zu einem Mangel kommen. Das hat weiter zur Folge, dass die Abwehrfähigkeit des Immunsystems beeinträchtigt ist – Stress ist damit einer der größten Feinde des Immunsystems.

Täglicher Bedarf von Vitamin-C
Beim täglichen Bedarf von Vitamin-C herrscht Uneinigkeit. Allgemein gilt, dass ein Mensch, der sich nicht den typischen Risiken aussetzt, wie zum Beispiel (Dauer-)Stress, Umweltgifte, schlechte Ernährung, viel Süßigkeiten, Rauchen, Alkohol, Anti-Baby-Pille und ähnlichen Faktoren, eher kein Vitamin-C-Mangel hat. Vorraussetzung für einen ausgeglichenen Vitaminhaushalt ist also eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt seit dem Jahr 2000 für Erwachsene einen täglichen Bedarf an Vitamin-C von 100 mg (Raucher 150 mg).

Nahrungsmittel, die besonders Reich an Vitamin-C sind:
Aus dem Grund ist es wichtig, Vitamin-C reiche Lebensmittel über den Tag verteilt zu essen. Obst und Gemüse sind die Hauptlieferanten, deshalb immer viel frisches Obst zwischendurch, (rohes) Gemüse, Salat und möglichst alles frisch essen, denn der Vitamin-C-Gehalt geht durch Erhitzen, Erwärmen, längeres Lagern oder Zerkleinern schnell verloren.

Diese Obst- und Gemüsesorten sind besonders reich an Vitamin-C:
Holunderbeeren, Kiwis, Orangen, Zitronen, Grapefruit, Himbeeren, Brombeeren, Erdbeeren, Äpfel, Sanddorn, Hagebutten, Rüben, Zwiebeln, Spinat, Brokkoli, Erbsen, Kohlrabi, Spargel, Kohl, Kartoffeln, Artischocken, Sojabohnen, Tofu.

Anzeichen eines Vitamin-C-Mangels:
Die Symptome eines Mangels können sich auf verschiedene Art und Weise äußern – die extremste Form des Vitamin-C-Mangels äußert sich in der Krankheit Skorbut.
Warnzeichen können beispielsweise sein: Zahnfleischbluten, Konzentrationsmangel, häufige Erkältungen, Schleimhautentzündungen, depressive Verstimmungen, Müdigkeit, Schlafstörungen, Haarausfall, Übergewicht, Nervenschwäche.

Mein Tipp: jeden Morgen nach dem Aufstehen ein Glas (lauwarmes) Wasser mit frisch gepressten  Zitronensaft trinken – so geht man gleich gestärkt und fit in den Tag, außerdem regt das Getränk den Stoffwechsel und die Verdauung an.

Foto: Andrew c Lizenz: Creative Commons Attribution-Share Alike 2.5 Generic Die Originaldatei ist http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Lemon-edit1.jpg zu finden.Foto: Andrew c
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Die Originaldatei ist http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Lemon-edit1.jpg zu finden.

 

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