Zitrusfrüchte: die gesundheitliche Wirkung der Grapefruit

Die bittersüß, sauer schmeckende Grapefruit ist eine Zitrusfrucht und unterscheidet sich kaum von der Pampelmuse, außer dass die Grapefruit größer ist. Roh gegessen oder als frisch gepresster Saft, enthält sie eine große Vielzahl an gesunden Nährstoffen, u.a. Fruktose, Pektine, Vitamin C und B1, Beta-Carotin sowie die Mineralstoffe Magnesium und Kalium.

Besonders jetzt in der Erkältungszeit erweist uns die Grapefruit gute Dienste, indem ihre Wirkstoffe Erkältungsbeschwerden lindern: sie ist sehr reich an Vitamin C und eine der wenigen Früchte, die mehr als den gesamten Tagesbedarf an Vitamin C deckt. 250 Gramm enthalten etwa 88 Milligramm Vitamin C, was 146 Prozent des Tagesbedarfs entspricht.

Besonders positive Wirkungen haben Grapefruits auch auf das Herz-Kreislauf-, Stoffwechsel- und Immunsystem – hier ein kleiner Überblick über die Heilwirkung der Grapefruit:

–         Positive Wirkung auf die Gefäße

–         Abbau von atherosklerotischen Plaques (Ablagerungen in den Arterien)

–         Senkung des Cholesterinwertes

–         Antioxidative, antimikrobielle und antikarzinogene Wirkung

–         Positive Wirkung auf das Immunsystem, lindert Erkältungsbeschwerden

Achtung: verstärkte Wirkung bei Medikamenten!
Vorsicht ist geboten bei der Einnahme bestimmter Medikamente! Grapefruits beeinflussen und verstärken die Wirkung verschiedener Medikamente. Es gibt einige Fälle, die eine fünffache Wirkung der Medikamentendosis hervorgerufen haben, wenn z.B. Grapefruitsaft getrunken wurde. Sicher betroffene Medikamente sind:

–         Kalziumantagonisten (Bluthochdruck)

–         Seldane (Allergien)

–         Halcion (Beruhigungsmittel)

Wer gerne Grapefruitsaft trinkt und Medikamente einnehmen muss, liest sich besser die Packungsbeilage noch mal genau durch oder ersetzt den Grapefruitsaft durch einen frischen Orangensaft, für den eine verstärkende Wirkung von Medikamenten nicht zutrifft.

Teilen

Comments are closed.