Info: TCM-Studie – Übungen aus dem Tai-Chi und Qigong sind gut für das Herz

Weltweit sind Herzerkrankungen und insbesondere Herzinfarkte die Todesursache Nummer 1.  In Shanghai konnte ein Team in einer Meta-Analyse bestätigen, dass Übungen aus dem Tai-Qi und Qigong eine positive Wirkung auf das Herzkreislaufsystem haben. Übungen aus dem Tai-Qi und Qigong sind in China nicht nur innerhalb der Traditionellen Chinesischen Medizin bekannt, sie sind auch fester Bestandteil im Alltag der chinesischen Bevölkerung. Wer schon einmal am frühen Morgen in China einen Park besucht hat, konnte jungen und alten Menschen dabei zusehen, wie sie die langsamen meditativen Bewegungen praktizieren.

Mediziner aus Shanghai konnten in der fünf Jahre lang andauernden Meta-Analyse zeigen, dass die langsamen Bewegungsabläufe der chinesischen Übungen zu keinem schnelleren Puls oder höheren Blutdruck führt, was sich positiv auf die Herzgesundheit auswirkt.

Patienten, die unter Bluthochdruck (Hypertonie) leiden, konnten sogar ihren systolischen Blutdruckwert um immerhin 9,12 mmHg senken. Der diastolische Wert nahm immerhin um 5 mmHg ab. In anderen wissenschaftlichen Studien konnte gezeigt werden, dass eine solche Senkung der Blutdruckwerte langfristig die Zahl von Schlaganfällen um 44 Prozent und Herzerkrankungen um 22 Prozent senken kann. Zudem konnte festgestellt werden, dass Übungen aus dem Tai-Chi und Qigong auch gefährliche LDL-Cholesterin- und Trigycerid-Werte im Blut reduzieren kann.

Die gesamte Studie „Traditional Chinese Exercise for Cardiovascular Diseases: Systematic Review and Meta-Analysis of Randomized Controlled Trials“ kann nachgelesen werden unter: http://jaha.ahajournals.org/content/5/3/e002562.full.pdf

Meditation

 

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