Hautpflege: Vitamine für eine schöne Haut

Vitamine spielen nicht nur für unsere Gesundheit eine zentrale Rolle, auch für unsere Haut sind sie von enormer Wichtigkeit. Aus diesem Grund werden immer mehr Vitamine in Kosmetikprodukten verarbeitet, wichtig für die Wirkung ist aber letztendlich die Konzentration des Vitamins in den entsprechenden Cremes.

Was unsere Haut zur Unterstützung immer gut verträgt, sind die zahlreichen Vitamine aus unseren Nahrungsmitteln. Ob es um Hautalterung, Regeneration, Bindegewebsaufbau, Zellteilungsprozesse oder die Schutzfunktion geht, für alles ist etwas in unserer Nahrung dabei.

Welche Vitamine haben aber nun welche Wirkung auf die Haut und welche Nahrungsmittel besonders reich an welchen Vitaminen? Ein kleiner Überblick soll etwas Klarheit schaffen:

Vitamin C (Ascorbinsäure):
Für die Hautpflege spielt die Konzentration in der Creme eine wichtige Rolle. Der Anteil sollte bei mindestens 5 Prozent liegen. Vitamin C ist in erster Linie ein Antioxidans, dass die Hautalterung bremst und die Haut weich und geschmeidig macht. Außerdem baut Vitamin C zudem das Bindegewebe auf. Bei empfindlicher Haut ist allerdings Vorsicht geboten, denn Cremes mit Vitamin C können die Haut schnell reizen.

Nahrungsmittel: Zitrusfrüchte, Sanddorn, Acerolakirschen, Erdbeeren, Äpfel, Johannisbeeren, Paprika

Betakarotin (Provitamin A):
Die Vorstufe des Vitamin A wird im Körper verarbeitet und fängt freie Radikale. Unterstützt die Schutzfunktion vor UV-Strahlen (ersetzt aber keine Sonnencreme!) und verbessert im allgemeinen die Hautstruktur.

Nahrungsmittel: Karotten, (rote) Paprika, Aprikosen, Süßkartoffeln, Grünkohl, Kürbis, Spinat, Weizenkeimöl

Vitamin A (Retinol):
Vitamin A in Cremes steigert den Zellteilungsprozess und bewirkt damit, dass die Haut sich schneller regeneriert und schöner, glatter, frischer und weicher aussieht.

Nahrungsmittel: Fisch, Rinderleber, Eigelb, Karotten, Milch

Vitamin H (Biotin):
Dieses Vitamin hat einen positiven Einfluss auf Haut, Haare und Nägel, indem es die Bildung neuer Zellen unterstützt. Bei ausgewogener Ernährung ist der Bedarf gedeckt und macht das Vitamin in Cremes weitestgehend überflüssig.

Nahrungsmittel: Milch, Eierspeisen, Blumenkohl, Grapefruit, Hefe

Vitamin E (Tocopherol):
Ähnlich wie beim Vitamin C oder Betacarotin fängt das Antioxidans freie Radikale, welche die wichtigen Elastin- und Kollagenfasern zerstören und dafür sorgen, dass unsere Haut älter aussieht. Zudem hemmt Vitamin E Entzündungen, stillt Juckreiz,  fördert die Zellteilung und speichert Feuchtigkeit.

Nahrungsmittel: Weizenkeimöl, Olivenöl, Sonnenblumenöl, Nüsse, Leinsamen

Vitamin B5 (Pantothensäure):
Spielt eine zentrale Rolle beim Hautstoffwechsel, weil es eine wundheilende Wirkung hat. In Cremes kommt es in Form von Panthenol vor und lindert Hautreizungen, Rötungen, Sonnenbrand und pflegt spröde, rissige, trockene Haut. Die Elastizität der Haut wird verbessert und wirkt auch heilend als Wundsalbe.

Nahrungsmittel: Leber, Kalbfleisch, Milch, Hülsenfrüchte (z.B. Erbsen)

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