Tipps gegen PMS: damit das monatliche Dilemma endet

Viele Frauen leiden darunter, unter dem so genannten Prämenstruellen Syndrom (PMS). Bereits 7 bis 10 Tage vor der Menstruation machen sich die Beschwerden bemerkbar und belästigen das weibliche Geschlecht Monat für Monat. Die meisten Frauen haben sich damit abgefunden und sich ihrem Schicksal ergeben – das sollte aber nicht sein, denn es gibt Möglichkeiten, die Beschwerden zu lindern oder gar dem monatlichen Spuk ein Ende zu bereiten.

Symptome sind des prämenstruellen Syndroms sind vielseitig:
Die prämenstruellen Beschwerden sind sehr individuell, so verspüren manche Frauen nur ein leichtes Ziehen, während bei anderen Frauen der Alltag durch die monatliche Hormonveränderung massiv beeinträchtigt wird.
Einige Beispiele für PMS:
▪ Spannungsgefühle in der Brust
▪ Wassereinlagerungen in Beinen
▪ Gereizte und / oder weinerliche Stimmungslage
▪ Depressive Verstimmung
▪ Abgeschlagenheit
▪ Kopfschmerzen

Das kann ich im Alltag gegen PMS tun:
Grundsätzlich hilfreich bei Beschwerden: Ruhe und Entspannung, ausreichend Flüssigkeit trinken und eine wohltuende Wärmflasche für den Bauch. Es ist völlig normal, dass sich Frauen in dieser Zeit etwas zurückziehen und ihre Ruhe haben wollen. Folgende Tipps sind auch hilfreich, um die Beschwerden zu lindern:

Vitamin-D-Speicher auftanken + die Serotonin-Produktion anregen: das geschieht, indem man sich täglich mindestens 30 Minuten draußen an der frischen Luft aufhält. Tageslicht regt die Bildung von Serotonin an, was die Stimmung aufhellt und Sonnenlicht sorgt dafür, dass unser Körper selbst Vitamin D produzieren kann.

Abwechslungsreiche Ernährung: besonders gut sind Getreideprodukte, die ausreichend Vitamin B1 und B2 liefern, denn nach einer Studie, veröffentlicht im American Journal of Clinical Nutrition, leiden Frauen mit einer ausreichenden Versorgung an diesen Vitaminen viel seltener unter PMS.
Hilfe aus der Natur gibt es auch: Basilikum wirkt entkrampfend – in Form von Tee oder einfach täglich einige frische Blätter essen.

Ausreichend Trinken: das kurbelt den Stoffwechsel an und schwemmt das eingelagerte Gewebswasser der Tage vor der Periode aus.

Darauf sollte verzichtet werden: in den Tagen vor den Tagen unbedingt auf Fastfood, Süßigkeiten, Alkohol, Kaffee, Nikotin, Schwarz- + Grüntee verzichten, denn dadurch könnten sich Beschwerden wie z.B. die begleitenden Kopfschmerzen verschlimmern.

Versorgung mit Magnesium + Omega-3-Fettsäuren, z.B. aus Meeresfisch wirkt sich positiv aus bei Frauen, die unter PMS leiden. Magnesiumlieferanten: Hülsenfrüchte, Erdnüsse, Meeresfisch, Bananen, Vollkornprodukte

Bewegungstraining: ausreichend Bewegung verbessert nicht nur das Körpergefühl, sondern auch das Selbstwertgefühl – wer körperlich ausgelastet ist, verkraftet Symptome wie Völlegefühl, Aufgeblähtsein, Müdigkeit oder depressive Verstimmung auch viel besser.

Wärme tut gut: zur Linderung prämenstrueller Beschwerden schön warme Kleidung um Rücken, Bauch und Füße tragen. Die gute, altbewährte Wärmflasche auf dem Bauch wirkt entkrampfend. Auch temperaturansteigende Sitzbäder (von 33°C – 39°C) lindern Unterleibsschmerzen, sollten jedoch nicht bei starken Blutungen angewendet werden.

Alternative Heilmethoden zur Behandlung von Beschwerden vor, während und nach der Menstruation: Klassische Homöopathie oder Akupunktur
Auch alternative Heilmethoden wie die Klassische Homöopathie oder Akupunktur erzielen gute Ergebnisse bei der Behandlung von Menstruationsproblemen und PMS. Dazu bedarf es allerdings einer ausführlichen Anamnese nach Kriterien der Chinesischen Medizin und Klassischen Homöopathie von einem erfahrenen Heilpraktiker.

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