Starkes Immunsystem: Fit durch den Winter kommen

Wer es noch nicht getan hat, sollte jetzt noch schnell damit anfangen und seine Abwehrkräfte für die kalte Jahreszeit stärken. Die klassischen Erkältungszeiten, Herbst und Winter, sind bereits im Anmarsch und man sollte sich möglichst gut gegen hustende, schniefende Mitmenschen, Kollegen, Freunde und Familie wappnen, damit nicht jede Berührung in eine Erkältung umschlägt. Folgende Ratschläge dienen der Stärkung des Immunsystems und der Prophylaxe und sollen helfen, Erkältungskrankheiten und grippalen Infekten aus dem Weg zu gehen.

Bei einem geschwächten Abwehrsystem gelangen Erreger schnell in den Körper, vorbei an unseren anatomischen Barrieren wie die Haut, Schleimhaut, Nasenhaaren, Flimmerhärchen auf der Bronchialschleimhaut oder an den spezialisierten Abwehrzellen. Im Körperinneren angekommen, können sich die Erreger schnell vermehren, was dann zu einem Infekt führt. Um diesen Prozess zu vermeiden ist es wichtig, über ein gut funktionierendes Abwehrsystem zu verfügen.

Vor und während der Erkältungs- und Grippezeiten wird zur Prophylaxe empfohlen:

Häufiges Händewaschen ist eine der besten Maßnahmen, um eine Ansteckung zu vermeiden, denn Bakterien und Viren tummeln sich gerne an der Tastatur des PCs, an Türgriffen und überhaupt überall. Wenn möglich, Händeschütteln in dieser Zeit vermeiden.

Möglichst nicht so oft ins Gesicht fassen.

Größere Menschenansammlungen (Bus, Bahn) während saisonaler Infekthochzeiten meiden.

Angemessene Kleidung tragen: Stichwort Zwiebeltaktik in Schichten einkleiden und im Warmen entsprechende Kleidungsstücke ablegen.

Durchnässung und kalte Füße vermeiden, beides Risikofaktoren für eine Erkältung.

Regelmäßige Spaziergänge und Bewegung draußen an der frischen Luft: Bewegung hält die körpereigene Abwehr fit und Krankheitserreger fern. Wer täglich einen Spaziergang an der frischen Luft macht, stärkt seine Abwehr, besonders wenn es draußen stürmt und regnet. Also gerne die Mittagspause für einen kleinen Gang nutzen oder nach dem Feierabend einen Spaziergang  einbauen.

Wechselduschen: gut für die Durchblutung und den Kreislauf. Der Tag beginnt mit mehr Frische und Energie.

▪  Saunagänge härten ab, stärken die Abwehr und tun der Seele gut, weil es sich in der Wärme wunderbar entspannen lässt.

(Stoß-) Lüften in den eigenen 4 Wänden: regelmäßiges Lüften um die warme, trockene Heizungsluft etwas zu befeuchten, denn trockene Schleimhäute sind nicht so widerstandsfähig gegen Erreger. Die optimale Raumtemperatur für das Schlafzimmer sollte 18°C betragen, in den anderen Räume der Wohnung 20-22°C.

Luftbefeuchter aufstellen, aber Vorsicht bei sensiblen Menschen – allergische Beschwerden können auftreten.

Ausgewogene Ernährung: nicht nur im Herbst und Winter möglichst viel Obst und Gemüse essen. Vitamine (besonders Vitamin C) stärken das Immunsystem.

Ausreichend Flüssigkeit aufnehmen: also trinken, trinken, trinken. Empfohlene Trinkmenge ist 2-3 Liter, besonders gesund in Form von Wasser oder Tees.

Stress vermeiden: stressige Phasen gibt es immer mal zwischendurch, es sollte aber kein Dauerzustand im Leben sein – weder beruflich noch privat. Sehr wichtig ist dabei, nach einem Ausgleich zu suchen, wenn sich Stress über längere Zeit einfach nicht vermeiden lässt. Gut bewährt haben sich Entspannungstechniken wie Yoga oder autogenes Training. Jede Form der Entspannung ist aber letztendlich richtig und wer lieber joggen geht, tut in dem Moment ebenfalls das Richtige für sich – die Hauptsache ist doch, da es gefällt und abschalten lässt.

Ausreichend Schlaf –  nach dem individuellen Bedürfnis: das Schlafbedürfnis ist sehr individuell,  während einige Menschen mit nur 5 Std. Schlaf/ Nacht auskommen, benötigen viele andere Menschen eher 7-8 Std. Schlaf. Wer regelmäßig zu wenig schläft und sich dadurch ständig unausgeschlafen, müde, energielos und schlapp fühlt, sollte dringend etwas an seinem Schlafverhalten ändern, denn sonst leidet auch die Gesundheit.

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